Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Erschöpfungssyndrom

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Erschöpfungssyndrom

Links zum Erschöpfungssyndrom

Bündnis ME/CFS
www.buendnis-mecfs.de

Lost Voices Stiftung – Hilfe für Menschen mit ME/CFS
www.lost-voices-stiftung.org

Arbeitskreis ME/CFS aktuell
www.cfs-aktuell.de

Fatigatio e. V. – Bundesverband Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS/CFIDS/ME)
www.fatigatio.de

MCS – CFS – Initiative NRW e. V.
www.mcs-cfs-initiative.de

23. November 2017
Durch eine Operation oder Bestrahlung bei Gebärmutterkrebs kann es zu Spätfolgen wie z. B. sexuellen Störungen oder Inkontinenz kommen.
  
20. November 2017
Viszeralonkologische Zentren sind auf die Versorgung und Behandlung von Krebserkrankungen des Bauchraums spezialisiert.
  
16. November 2017
Die Rückkehr in den Alltag nach einer Krebserkrankung kann mit Problemen verbunden sein und für viele zur Belastungsprobe werden.
  
13. November 2017
Die Therapie von Blasenkrebs ist unter anderem abhängig davon, ob der Tumor nur die innere Blasenwand oder auch die Muskelschicht befallen hat.
  
09. November 2017
Regelmäßige Bewegung, sowohl Sport als auch Bewegung im Alltag, kann das Rückfallrisiko nach einer Krebserkrankung senken.
  

Menschen mit Erschöpfungssyndrom leiden oft unter großen körperlichen und psychischen Belastungen. Oft tritt auch sozialer Druck hinzu. Manchmal versuchen die Betroffenen daher, die Erkrankung und die Symptome zu verheimlichen. Angst vor Arbeitslosigkeit und die Unfähigkeit zu arbeiten, können zu materiellen Ängsten führen. Ein Energiemanagement ist sinnvoll, wenn nur eingeschränkt Kräfte zur Verfügung stehen. Man sollte sich an den eigenen Energiehaushalt anpassen, diesen akzeptieren und regelmäßig leichte Belastung vornehmen. Ein gut strukturierter Tagesplan ist eines der Ziele der Therapie beim Erschöpfungssyndrom.

Zur Entstehung eines Erschöpfungssyndroms gibt es verschiedene Vermutungen, aber noch keine gesicherten Erkenntnisse. Oft liegt eine genetische Veranlagung vor. Gehirnveränderungen und Stresshormone können die Krankheit auslösen. Die psychische Verfassung des Patienten spielt eine Rolle, ebenso etwaige Lebenskrisen oder Traumata aus der Kindheit. Stress beeinflusst die Krankheit negativ. Manche Forscher vermuten, dass ein Virus für das Erschöpfungssyndrom verantwortlich ist. Störungen des Immunsystems des Menschen kommen ebenfalls als Ursache infrage. Oft besteht ein Zusammenhang zwischen dem Erschöpfungssyndrom und einer Mitochondriopathie.

Diagnose Erschöpfungssyndrom

Um die Diagnose eines Erschöpfungssyndrom gesichert zu stellen, müssen andere Krankheiten, die die Erschöpfung verursachen können, mittels Laboruntersuchungen etc. ausgeschlossen werden. Dies liegt daran, dass es für das Erschöpfungssyndrom noch keine eindeutigen Tests gibt. Es erfolgt eine gründliche Anamnese, also ein Patientengespräch. Die Krankengeschichte wird herangezogen und die geistige und psychische Verfassung des Patienten wird geklärt. Der Arzt sucht nach typischen Symptomen der Erkrankung. Eine körperliche Untersuchung hilft, einzelne körperliche Symptome eines Erschöpfungssyndroms aufzudecken. Für die Diagnose einer Mitochondriopathie muss die Zellatmung überprüft werden. Dies geschieht im Rahmen von Laboruntersuchungen, z. B. anhand der LDH-Isoenzyme.