Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Erschöpfungssyndrom

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Vertreten durch die Geschäftsführer Holger F. Caspari, Kirsten Caspari

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Holger F. Caspari
Zum Scheider Feld 20
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Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte:  Fedor Singer

Fotos, Abbildungen:
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06. April 2022
Bei Chemo- oder Strahlentherapie leiden oft die Finger- und Fußnägel, daher ist eine intensive Pflege besonders wichtig.
  
06. April 2022
Viele Patient*innen leiden nach oder während einer Chemo- oder Strahlentherapie an kardiologischen Problemen.
  
16. April 2021
Bedingt durch die Krebstherapie kann es zu Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Erbrechen kommen. Medikamente und Anpassungen im Lebensstil können helfen.
  
09. April 2021
Nach einer Krebstherapie kann es weiterhin zu gesundheitlichen oder psychischen Problemen kommen. Man spricht in diesem Fall von Spätfolgen.
  
07. April 2021
Die Sächsische Krebsgesellschaft setzt sich seit 1990 für die Belange von Krebspatienten und ihren Angehörigen ein.
  
Therapie Erschöpfungssyndrom

Ein Erschöpfungssyndrom kann nach derzeitigem Kenntnisstand noch nicht vollständig geheilt werden. Man kann aber – je nach Patient – gegen die individuellen Symptome vorgehen. Oft muss eine Virusinfektion geheilt werden. Auch immunologische Therapien sind sinnvoll. Eine Schmerztherapie hilft z. B. gegen Gelenk- und Muskelschmerzen, eine Physiotherapie gegen die mangelnde Beweglichkeit. Bestimmte Psychopharmaka und Antidepressiva wirken aktivierend auf den Betroffenen. Ziel der orthomolekularen Ernährung ist es, dem Patienten bestimmte Vitalstoffe bzw. Nährstoffe, die er zur Gesunderhaltung oder zum Gesundwerden braucht, in hohen Dosierungen zuzuführen.

Unter Erschöpfungssyndrom versteht man einen länger als sechs Monate dauernden Zustand der Müdigkeit und Erschöpfung. Man spricht auch vom „Chronic Fatigue Syndrom“ (CFS). Mit Erholung oder Schlaf lässt sich das Erschöpfungssyndrom nicht beheben. Die Patienten sind in ihrer Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit erheblich eingeschränkt. Die Lebensqualität leidet. Nicht selten sind Menschen mit Erschöpfungssyndrom ans Bett gefesselt. Oft haben Betroffene geschwollene Lymphknoten und Hals-, Gelenk- und/oder Muskelschmerzen. Auch Kopfschmerzen sind nicht ungewöhnlich. Das Gedächtnis und die Fähigkeit zur Konzentration können in Mitleidenschaft gezogen werden. An ein Erschöpfungssyndrom können sich Gereiztheit, Angststörungen oder Depressionen anschließen.

Zur Entstehung eines Erschöpfungssyndroms gibt es verschiedene Vermutungen, aber noch keine gesicherten Erkenntnisse. Oft liegt eine genetische Veranlagung vor. Gehirnveränderungen und Stresshormone können die Krankheit auslösen. Die psychische Verfassung des Patienten spielt eine Rolle, ebenso etwaige Lebenskrisen oder Traumata aus der Kindheit. Stress beeinflusst die Krankheit negativ. Manche Forscher vermuten, dass ein Virus für das Erschöpfungssyndrom verantwortlich ist. Störungen des Immunsystems des Menschen kommen ebenfalls als Ursache infrage. Oft besteht ein Zusammenhang zwischen dem Erschöpfungssyndrom und einer Mitochondriopathie.