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Ratgeber Erschöpfungssyndrom

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20. März 2019
Viele Langzeitüberlebende sehen sich im Alltag nach ihrer Krebserkrankung mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert.
  
11. März 2019
2003 gründete Barbara Baysal die Selbsthilfegruppe Lungenkrebs in Berlin, nachdem sie selbst an Lungenkrebs erkrankte.
  
27. Februar 2019
Bei Krebs kann es, bedingt durch die Erkrankung selbst, durch mögliche Nebenwirkungen oder die Therapie, zu einer Mangelernährung kommen.
  
25. Februar 2019
Bedingt durch die Chemo- oder Strahlentherapie kann es zu Hautveränderungen kommen, die mit Juckreiz und Trockenheit einhergehen.
  
14. Februar 2019
Wenn der Patentschutz für ein Medikament ausgelaufen ist können Generika entwickelt werden, die denselben Wirkstoff enthalten.
  
Diagnose Erschöpfungssyndrom

Um die Diagnose eines Erschöpfungssyndrom gesichert zu stellen, müssen andere Krankheiten, die die Erschöpfung verursachen können, mittels Laboruntersuchungen etc. ausgeschlossen werden. Dies liegt daran, dass es für das Erschöpfungssyndrom noch keine eindeutigen Tests gibt. Es erfolgt eine gründliche Anamnese, also ein Patientengespräch. Die Krankengeschichte wird herangezogen und die geistige und psychische Verfassung des Patienten wird geklärt. Der Arzt sucht nach typischen Symptomen der Erkrankung. Eine körperliche Untersuchung hilft, einzelne körperliche Symptome eines Erschöpfungssyndroms aufzudecken. Für die Diagnose einer Mitochondriopathie muss die Zellatmung überprüft werden. Dies geschieht im Rahmen von Laboruntersuchungen, z. B. anhand der LDH-Isoenzyme.

Menschen mit Erschöpfungssyndrom leiden oft unter großen körperlichen und psychischen Belastungen. Oft tritt auch sozialer Druck hinzu. Manchmal versuchen die Betroffenen daher, die Erkrankung und die Symptome zu verheimlichen. Angst vor Arbeitslosigkeit und die Unfähigkeit zu arbeiten, können zu materiellen Ängsten führen. Ein Energiemanagement ist sinnvoll, wenn nur eingeschränkt Kräfte zur Verfügung stehen. Man sollte sich an den eigenen Energiehaushalt anpassen, diesen akzeptieren und regelmäßig leichte Belastung vornehmen. Ein gut strukturierter Tagesplan ist eines der Ziele der Therapie beim Erschöpfungssyndrom.

Unter Erschöpfungssyndrom versteht man einen länger als sechs Monate dauernden Zustand der Müdigkeit und Erschöpfung. Man spricht auch vom „Chronic Fatigue Syndrom“ (CFS). Mit Erholung oder Schlaf lässt sich das Erschöpfungssyndrom nicht beheben. Die Patienten sind in ihrer Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit erheblich eingeschränkt. Die Lebensqualität leidet. Nicht selten sind Menschen mit Erschöpfungssyndrom ans Bett gefesselt. Oft haben Betroffene geschwollene Lymphknoten und Hals-, Gelenk- und/oder Muskelschmerzen. Auch Kopfschmerzen sind nicht ungewöhnlich. Das Gedächtnis und die Fähigkeit zur Konzentration können in Mitleidenschaft gezogen werden. An ein Erschöpfungssyndrom können sich Gereiztheit, Angststörungen oder Depressionen anschließen.