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Ratgeber Erschöpfungssyndrom

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    11. Juli 2022
    Hyperthermie kann als zusätzliche Therapie bei Krebs angewendet werden.
      
    06. April 2022
    Bei Chemo- oder Strahlentherapie leiden oft die Finger- und Fußnägel, daher ist eine intensive Pflege besonders wichtig.
      
    06. April 2022
    Viele Patient*innen leiden nach oder während einer Chemo- oder Strahlentherapie an kardiologischen Problemen.
      
    16. April 2021
    Bedingt durch die Krebstherapie kann es zu Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Erbrechen kommen. Medikamente und Anpassungen im Lebensstil können helfen.
      
    09. April 2021
    Nach einer Krebstherapie kann es weiterhin zu gesundheitlichen oder psychischen Problemen kommen. Man spricht in diesem Fall von Spätfolgen.
      
    Diagnose Erschöpfungssyndrom

    Um die Diagnose eines Erschöpfungssyndrom gesichert zu stellen, müssen andere Krankheiten, die die Erschöpfung verursachen können, mittels Laboruntersuchungen etc. ausgeschlossen werden. Dies liegt daran, dass es für das Erschöpfungssyndrom noch keine eindeutigen Tests gibt. Es erfolgt eine gründliche Anamnese, also ein Patientengespräch. Die Krankengeschichte wird herangezogen und die geistige und psychische Verfassung des Patienten wird geklärt. Der Arzt sucht nach typischen Symptomen der Erkrankung. Eine körperliche Untersuchung hilft, einzelne körperliche Symptome eines Erschöpfungssyndroms aufzudecken. Für die Diagnose einer Mitochondriopathie muss die Zellatmung überprüft werden. Dies geschieht im Rahmen von Laboruntersuchungen, z. B. anhand der LDH-Isoenzyme.

    Therapie Erschöpfungssyndrom

    Ein Erschöpfungssyndrom kann nach derzeitigem Kenntnisstand noch nicht vollständig geheilt werden. Man kann aber – je nach Patient – gegen die individuellen Symptome vorgehen. Oft muss eine Virusinfektion geheilt werden. Auch immunologische Therapien sind sinnvoll. Eine Schmerztherapie hilft z. B. gegen Gelenk- und Muskelschmerzen, eine Physiotherapie gegen die mangelnde Beweglichkeit. Bestimmte Psychopharmaka und Antidepressiva wirken aktivierend auf den Betroffenen. Ziel der orthomolekularen Ernährung ist es, dem Patienten bestimmte Vitalstoffe bzw. Nährstoffe, die er zur Gesunderhaltung oder zum Gesundwerden braucht, in hohen Dosierungen zuzuführen.

    Unter Erschöpfungssyndrom versteht man einen länger als sechs Monate dauernden Zustand der Müdigkeit und Erschöpfung. Man spricht auch vom „Chronic Fatigue Syndrom“ (CFS). Mit Erholung oder Schlaf lässt sich das Erschöpfungssyndrom nicht beheben. Die Patienten sind in ihrer Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit erheblich eingeschränkt. Die Lebensqualität leidet. Nicht selten sind Menschen mit Erschöpfungssyndrom ans Bett gefesselt. Oft haben Betroffene geschwollene Lymphknoten und Hals-, Gelenk- und/oder Muskelschmerzen. Auch Kopfschmerzen sind nicht ungewöhnlich. Das Gedächtnis und die Fähigkeit zur Konzentration können in Mitleidenschaft gezogen werden. An ein Erschöpfungssyndrom können sich Gereiztheit, Angststörungen oder Depressionen anschließen.